Gehaltene und ungehaltene Reden anlässlich von Preisverleihungen, Gedenktagen und Begegnungen mit seinem Publikum. Witzig, pointiert, nachdenklich, fragend und eine andere Seite des Autors.
Wenn Saša Stanišic erzählt, klingt vieles leicht und unbeschwert, voller Witz, Ironie und Understatement. Doch was in seinen Werken oft eher auf den zweiten Blick durchaus komplex und tiefgründig wirkt, zeigt sich in seinem neuen Buch deutlich: Eine sehr realistische, scharfe Beobachtungsgabe, Haltung, die nicht beschönigt, aber auch nicht verdammt. Und dabei verdammt klarsichtig auf unsere Gesellschaft und ihre Schwachstellen schaut, die sich selbst und den Leserinnen und Lesern nichts vormacht.